Was hier entstanden ist, wäre ohne das Netzwerk aus Rotary und Rotaract nicht denkbar. Zwölf Rotary Clubs. Drei Rotaract Clubs. Acht Dolmetscherinnen und Dolmetscher. Fünf ukrainische Betreuerinnen und Betreuer. Und über achtzig engagierte Menschen, die gekocht, organisiert, begleitet und einfach da waren.
Von Schärding bis Freistadt, von Mondsee bis Bad Ischl haben sich die Clubs eingebracht. Finanziert wird das Camp durch Spenden. Getragen von der rotarischen Familie. Mit Unterstützung des Landes Oberösterreich, das 15.000 Euro beisteuerte. Insgesamt wurden rund 70.000 Euro aufgebracht. Ehrenamtlich. Verlässlich. Mit Haltung.
Und es war nötig. Denn das Camp ist nicht nur Freude. Es braucht Organisation, Aufmerksamkeit und manchmal auch medizinische Hilfe. In diesem Jahr mussten mehrere Verletzungen versorgt werden, darunter zwei Knochenbrüche. Ein Mädchen wurde wegen eines Mittelhandbruchs behandelt, ein anderes wegen einer Schnittverletzung am Ellenbogen. Besonders herausfordernd war ein medizinischer Notfall mit Verdacht auf Aneurysma im Bauchraum. Auch eine Blinddarmentzündung wurde frühzeitig erkannt und operiert. Alle Fälle konnten durch schnelle Hilfe und gute Kooperation mit den örtlichen Ärztinnen und Ärzten gemeistert werden.